Atemtherapie                                                                               
 

Ganzheitlich-Integrative Atemtherapie,
was heisst das?


 Methode

Therapiekonzept - Vorgehen - Instrumente


Therapiekonzept

Die Ganzheitlich-Integrative Atemtherapie IKP ist Teil der KomplementärTherapie und orientiert sich an der humanistischen Psychologie. Sie werden in Ihrer gesamten Existenz, das bedeutet als Einheit von Körper, Geist und Seele gesehen.

Die Atemtherapie IKP basiert zudem auf dem Ansatz der körperzentrierten Psychotherapie IKP und zielt auf eine Optimierung in allen Lebensdimensionen ab. Zusätzlich zur körperlichen und psychischen Befindlichkeit werden die zeitlichen und sozialen, sowie die räumlichen und spirituellen Gegebenheiten miteinbezogen.

In ganzheitlicher Herangehensweise werden Ihre Genesung und Ihre Resilienz (psychische Widerstandskraft) gefördert, mit dem Ziel es Ihnen zu ermöglichen, an Ihren Herausforderungen zu wachsen.

Vorgehen

Zuerst geht es darum, Ihre aktuelle Verfassung wahrzunehmen. Dabei zeigt der Atem schon eine Richtung vor, denn so wie es einem Menschen geht, so atmet er. Der Atem wird zudem für das Bewusstwerden der Empfindungen eingesetzt.

Ihr Befinden wird im begleitenden therapeutischen Gespräch aufgenommen und gemeinsam wird eine Therapiestrategie festgelegt. Im Verlauf der Therapie wird diese kontinuierlich überprüft und allenfalls angepasst. Dabei stehen Ihre Bedürfnisse stets im Mittelpunkt.       

Die Atemtherapie ist auf eine Achtsamkeit und Freundlichkeit mit sich selbst ausgerichtet. Das bedeutet ein regelmässiges Innehalten und Schauen, was gerade möglich ist. Sanftes Vorgehen, nichts müssen, sich mit Raum zum Durchatmen beschenken lassen dürfen, können durchaus angezeigt sein.

Sie werden nach und nach aktiver Mitgestalter im prozessorientierten Vorgehen. Das Empfindungsbewusstsein und die Körperwahrnehmung werden geschult. Es wird mit Hilfe des Atems gelernt, selbstwirksam Störungen zu lösen.

Ihre Körperhaltung wird hierdurch beiläufig verbessert. Der Atem kann sich ausbreiten, die Sauerstoffversorgung, der Zellstoffwechsel und der Energielevel werden erhöht. Das sind gute Voraussetzungen für Ihr Wohlbefinden und weitere Therapiearbeit.

Wir arbeiten darauf hin, dass negative Erfahrungen angenommen und aufgearbeitet werden können. Gleichzeitig werden positive, ressourcenverbundene Erfahrungen geschaffen und für eine leichtere Alltagsbewältigung eingeübt.

Es ist das Ziel, in den Stunden so zu steuern, dass die eigentliche Umsetzung zuhause stattfinden kann und das Erlebte in der Therapie einer positiven Veränderung in Ihrer Lebensgestaltung dienlich ist.

Instrumente

Der Atemtherapie steht eine breite Palette an Arbeitsfeldern, Übungen und Interventionen zur Verfügung. Wir arbeiten sitzend, stehend, gehend oder auf der Liege. Ich wende vorwiegend folgende Instrumente an:

  • Diagrammerstellung Lebensqualität
  • Atem- und Berührungsarbeit u.a. nach Middendorf
  • Atemraumaufbau
  • Gelenks- und Peripheriearbeit
  • Psychotonik, Kei Raku nach Glaser
  • Meridianausgleich n. Glaser/Penzel
  • Atemmassage nach Glaser/Schmitt
  • Klassische Massage
  • Faszien- und Knochenpunktarbeit
  • Grenzen und Nähe-Distanz Arbeit
  • Künstlerische Darstellung von Körper oder Gefühlen
  • Eutoniebildung nach Alexander
  • Intrakorporeller Dialog
  • Zentrierung und Verdichtung
  • Ressourcenaktivierung
  • Meditationen, Imaginationen
  • Vokalarbeit und Stimmbildung
  • 5-Satzmethode nach Bernhardt

Spezifisch / zusätzlich bei den restriktiven und obstruktiven Atemwegserkrankungen:

  • Aufbau des unteren Atemraumes
  • Körperwahrnehmungs- und Vertrauensförderung
  • Ganzheitliche Bearbeitung von Müdigkeit
  • Atemtechnik, Entspannung, Faszienbehandlung
  • Körperübungen zur Dehnungs- und Beweglichkeitsoptimierung des Rumpfes
  • Lösungsgriffe und fordernde Ateminterventionen nach Schmitt,
    eingebaut in klassischer Massage oder Atemmassage
  • Einüben von atemerleichternden Stellungen und Haltungsschulung
  • Vokalarbeit